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3 Fragen an Carsten Sellschopf, COO Instone Real Estate

ADVERTORIAL – Carsten Sellschopf, COO der Instone Real Estate für Berlin und Hamburg, über den Wohnimmobilienmarkt der Hauptstadt.

Carsten Sellschopf

In Berlin fehlen Wohnungen. Wie lässt sich aus Ihrer Sicht der Neubau beschleunigen?
Carsten Sellschopf: Auf den ersten Blick sind in Berlin alle Zutaten vorhanden, um den Wohnbau voranzubringen: Der politische Wille ist da, das Geld ist vorhanden, die Nachfrage ist groß und genügend Flächen gibt es im Vergleich zu anderen Städten auch. Jedoch werden geeignete Flächen entweder gar nicht oder zu zögerlich bereitgestellt. Und bis es dann zum Bauen kommt, dauert es leider oft zu lange. Die Abteilungen im Senat und in den Bezirken, die für die Flächennutzungs- und Bebauungsplanverfahren zuständig sind, müssten personell massiv aufgestockt werden. Auch die zunehmenden behördlichen Auflagen, etwa zur Energieeinsparverordnung (EnEV) oder zum Brandschutz, haben ihren Anteil daran, dass es bei der Bauplanung länger dauert.

Bei internationalen Käufern sind Berliner Wohnungen beliebt. Wer kauft und aus welchen Gründen?
Carsten Sellschopf: Vielleicht sind wir schon an einem Punkt, wo man sich eher die Frage stellen sollte – wer kauft eigentlich nicht in Berlin? Kapital, das in den Berliner Wohnungsmarkt drängt, kommt mittlerweile aus der ganzen Welt. Die Gründe liegen eigentlich auf der Hand: Berlin ist eine attraktive Weltstadt geworden mit einem hohen Wirtschafts- und Bevölkerungswachstum. Gleichzeitig zeichnet sich die Hauptstadt durch eine hohe Lebensqualität aus bei vergleichsweise günstigen Lebenshaltungskosten. Das lockt natürlich viele junge Leute, aber eben auch Wohnungskäufer aus der ganzen Welt nach Berlin.

Ihr aktuelles großes Projekt Luisenpark liegt im Bezirk Mitte. Wie weit wollen Sie mit Ihren künftigen Projekten an die Stadtgrenze Berlins gehen oder auch darüber hinaus?
Carsten Sellschopf: Wir bauen dort, wo es nachhaltigen Bedarf gibt. Für die Zukunft wollen wir nicht ausschließen, auch einmal ein Projekt im Berliner Umland anzugehen. Wofür wir uns einsetzen, sind einheitliche Baugesetzgebungen und Infrastruktur für die gesamte Metropolregion Berlin-Brandenburg, das würde einiges erleichtern.

Carsten Sellschopf ist als COO der Instone Real Estate verantwortlich für die Niederlassungen Berlin und Hamburg.

14.11.2018