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Aus dem Dornröschenschlaf wachküssen

Kerstin Hennig ist neue Institutsleiterin am Real Estate Management Institute der EBS Universität für Wirtschaft und Recht. Im Kurzinterview verrät Sie Ihre Ziele und Visionen.

Neue Leiterin des REMI an der EBS: Professor Dr. Kerstin Hennig (Foto: REMI)
Neue Leiterin des REMI an der EBS: Professor Dr. Kerstin Hennig (Foto: REMI)

Frau Hennig, was war ausschlaggebend für Ihren Wechsel an die Spitze des Real Estate Management Institut (REMI)?
Kerstin Hennig: Ich bin der EBS seit meinem eigenen Studium unter Professor Schulte und später der Institutsleitung durch Pofessor Rottke sehr verbunden und finde es absolut reizvoll Zukunftsthemen aus der immobilienwirtschaftlichen Praxis mit der wissenschaftlichen Arbeit zu verbinden. Das REMI war zuletzt etwas im Dornröschenschlaf und nicht mehr so präsent in der Branchenöffentlichkeit, das werden wir ändern.

Wie kann dieses Vorhaben gelingen?
Kerstin Hennig: Wir werden zum Beispiel die Forschung ausbauen. Dafür wird es mehr Professoren geben, die mehr Doktoranden betreuen und damit mehr Output erzeugen. Eine neue Stelle ist hierzu bereits international ausgeschrieben. Schritt für Schritt soll der Forschungsbereich des REMI auf fünf Professoren wachsen und internationalisiert werden.

Und damit soll das REMI wieder mehr Sichtbarkeit im Markt bekommen?
Kerstin Hennig: Unter anderem, aber es gibt natürlich noch viel mehr. Dabei denke ich zum Beispiel auch an die gerade zu Ende gegangene Expo Real. Dort sollten mehr Doktoranden auf den Panels mit Praktikern zusammenkommen und diskutieren. Der Nachwuchs hat viel zu sagen.

Sie sind selbst Professorin für Real Estate Management mit den Schwerpunkten Real Estate Innovation & Entrepreneurship sowie Real Estate Major Future Trends. Mit welchen Trends beschäftigen Sie sich?
Kerstin Hennig: Es geht um Urbanität, Digitalisierung, Mobilität, New Work, Nachhaltigkeit und Demografie. Diese großen Zukunftsthemen müssen ganzheitlich betrachtet werden, weil sie alle miteinander das vielschichtige Verhältnis von Mensch und Immobilie beeinflussen.

Das Interview führte Markus Gerharz.

18.10.2018