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Bauwens steigt bei Münchener Entwickler Büschl ein

Das Kölner Immobilienunternehmen übernimmt 50 Prozent der Anteile.

Ralf Büschl
Ralf Büschl, Vorsitzender der Geschäftsführung der Büschl Unternehmensgruppe (Foto: Thomas Plettenberg)

Die Münchener Büschl Unternehmensgruppe gehört zu den größten Developern in der bayerischen Landeshauptstadt. Durch den Einstieg des Bauunternehmens und Projektentwicklers Bauwens möchte Büschl sein Spektrum erweitern und auch zum Bestandshalter werden, wie die Süddeutsche Zeitung berichtet.

Büschl hat momentan knapp 10.000 Wohnungen in und um München in seiner Pipeline mit rund einer Million Quadratmetern Geschossfläche. Als größtes Zukunftsprojekt steht die Entwicklung der Paketposthalle an der Friedenheimer Brücke an, die Büschl 2018 erworben hat. Auf dem 8,7 Hektar großen Areal mit dem denkmalgeschützten Bauwerk ist ein neues Quartier zum Wohnen und Arbeiten geplant. Auch Hochhäuser sind dort möglich. Den städtebaulichen Masterplan dafür entwirft das Architekturbüro Herzog und de Meuron.

Bauwens bringt in den Zusammenschluss Baukapazitäten ein, die überall knapp in Deutschland knapp sind. Man werde die Büschl-Projekte als Generalunter- und -übernehmer selbst realisieren, wird Patrick Adenauer, geschäftsführender Gesellschafter von Bauwens, zitiert. Die beiden Unternehmen arbeiteten auch schon bei früheren Projekten zusammen, zum Beispiel bei der Entwicklung des Wohnquartiers auf dem ehemaligen Agfa-Gelände in München-Giesing. Bauwens ist auch in anderen Städten Deutschlands aktiv, so in Berlin und Düsseldorf.

06.06.2019