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Deutsche Hypo stockt Hypothekenpfandbrief auf

Der ursprünglich 2015 aufgelegte Bond hat ein Volumen von 500 Millionen Euro. Jetzt wurde dieses Papier um weitere 250 Millionen Euro erhöht.

Die Deutsche Hypothekenbank hat am gestrigen Tag einen seit 2015 bestehenden Benchmark-Hypothekenpfandbrief um 250 Mio. Euro erfolgreich aufgestockt. Der Pfandbrief weist nun ein Volumen von 750 Mio. Euro auf und ist mit einem Kupon von 0,125 Prozent ausgestattet. Die Restlaufzeit beträgt rund vier Jahre.

Der Ausgabekurs lag bei 99,80 Prozent. Dies entsprach einem Renditeabschlag von 18 Basispunkten zur Swap-Mitte. Im Deckungsstock befinden sich Hypothekendarlehen an gewerbliche Immobilienkunden mit Objekten schwerpunktmäßig in Deutschland, Großbritannien, den Niederlanden, Frankreich, Spanien und Polen.

Nach Öffung des Orderbuches gingen bei der Deutschen Hypo innerhalb kurzer Zeit über 20 Orders mit einem Volumen von mehr als 300 Mio. Euro ein. Zu den Investoren zählten Banken, Zentralbanken und Asset Manager insbesondere aus Deutschland, der Schweiz und Asien. Begleitet wurde die Aufstockung von einem Bankenkonsortium aus Bayern LB, Commerzbank, Crédit Agricole CIB, DZ Bank und der Nord/LB sowie dem Bankhaus Lampe als Co-Lead.

„Die aktuelle Emission unterstreicht unser sehr gutes Renommee am Kapitalmarkt. Die Aufstockung verzeichnet den höchsten Renditeabschlag in der Benchmark-Emissionshistorie der Bank. Zudem weist der Pfandbrief nun eine deutlich höhere Marktliquidität auf“, betont Andreas Pohl, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Hypo. „Unsere wettbewerbsfähigen Konditionen im Immobilienfinanzierungsgeschäft basieren auf unserer erfolgreichen Refinanzierung.“

Die Deutsche Hypo ist ein renommierter Emittent am Pfandbriefmarkt. Für das Gesamtjahr 2018 ist ein Refinanzierungsvolumen von mehr als vier Milliarden Euro geplant. Die Deutsche Hypo emittiert neben Pfandbriefen auch ungedeckte Inhaber- und Namensschuldverschreibungen.

31.01.2018