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DIC: Zahlen für 2017 und Pläne für 2018

Die DIC Asset AG rechnet mit einem weiter steigenden FFO. 2018 will das Unternehmen für 500 Millionen Euro Immobilien dazu kaufen und für rund 120 Millionen Euro Bestände abstoßen.

Die DIC Asset AG hat ihre Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2017 vorgestellt. Die im Laufe des Jahres bereits angehobenen Ziele wurden "komfortabel erreicht", wie es dazu heißt. Dabei hätten sich nicht zuletzt die Ende 2016 erfolgte Refinanzierung des Commercial Portfolios und die erzielten Beteiligungserträge an der WCM und der TLG Immobilien positiv bemerkbar gemacht.

Die wichtigsten Zahlen:

  • mehr als verdoppelten Konzernergebnis von 64,4 Millionen Euro bemerkbar (Vorjahr: bereinigt 26,9 Millionen Euro)
  • Mit 60,2 Millionen Euro liegt der FFO 28 Prozent über dem Vorjahreswert (Vorjahr: 47,0 Millionen Euro) und fällt damit deutlich höher aus als noch zu Jahresbeginn prognostiziert.
  • Vermietungsleistung im Gesamtportfolio stieg um rund acht Millionen Euro auf 40,2 Millionen Euro
  • durchschnittliche Mietlaufzeit (WALT) von 4,3 Jahre auf nunmehr 5,2 Jahre
  • Assets under Management (AuM): 4,4 Milliarden Euro.
  • Dividende von 0,44 Euro je Aktie sowie Sonderdividende von 0,20 Euro. Die Dividendenrendite beläuft sich in Bezug auf den Jahresschlusskurs 2017 damit auf 6,1 Prozent.
Erstmals werden die Aktionäre die Möglichkeit haben, zwischen einer Barauszahlung der Dividende, oder einer Auszahlung in Form von weiteren Anteilsscheinen der DIC zu wählen.

Im Gesamtjahr konnte die DIC Transaktionen mit einem Gesamtvolumen von rund 240 Millionen Euro realisieren. Mit der Platzierung des DIC Office Balance IV im ersten Quartal sowie des DIC Retail Balance I im dritten Quartal 2017, ist die DIC derzeit mit sechs Immobilien-Spezialfonds am deutschen Markt vertreten. Die Assets under Management im Geschäftssegment „Funds“ belaufen sich zum Jahresende auf 1,5 Milliarden Euro. Das entspricht einer Steigerung gegenüber dem Vorjahr um 31 Prozent. Die Erträge aus dem Immobilienmanagement im Fondsgeschäft summieren sich im Gesamtjahr 2017 auf 18,9 Millionen Euro, leicht über dem Niveau des Vorjahres (Vorjahr: 18,8 Millionen Euro). „Das Fondsgeschäft hat sich im Laufe des Jahres sehr gut entwickelt. Neue Produkte sind bereits in Planung und unsere Warehousing-Pipeline ist nach den im Dezember erfolgten Ankäufen von drei Büroimmobilien sehr gut für die Strukturierung neuer Fonds gefüllt“, sagt Wärntges.

Zinsergebnis signifikant verbessert, Loan-to-Value weiter gesenkt
Die Finanzstruktur des Unternehmens wurde im Jahresverlauf weiter optimiert und durch die bereits 2016 abgeschlossene Refinanzierung konnte das Zinsergebnis im Vergleich zum bereinigten Ergebnis des Vorjahres (minus 46,7 Millionen Euro) um 25 Prozent auf minus 35,1 Millionen Euro verbessert werden. Mit den Erlösen aus der erfolgreichen Platzierung einer Unternehmensanleihe im zweiten Halbjahr in Höhe von 130 Millionen Euro werden laufende höher verzinste Schuldverschreibungen abgelöst. Die Bankverbindlichkeiten weisen zum 31. Dezember 2017 einen Durchschnittszinssatz von 1,8 Prozent auf und liegen damit 1,6 Prozentpunkte unter dem Wert zum Jahresende 2016 (3,4 Prozent). Auch der Netto-Verschuldungsgrad (Loan-to-Value) konnte weiter gesenkt werden und lag zum Ende des Jahres bei 57,0 Prozent. Das entspricht einer Reduktion um fast drei Prozentpunkte.

Prognose 2018
Die DIC Asset AG will die Erträge aus den verschiedenen Segmenten Commercial Portfolio, Funds und Drittgeschäft weiter ausbauen. Über drei Geschäftsbereiche hinweg, aber mit besonderer Fokussierung auf das Fondsgeschäft, plant das Unternehmen für 2018 mit einem Ankaufsvolumen zwischen 450 bis 500 Millionen. Zudem rechnet die DIC mit einem Verkaufsvolumen in Höhe von 100 bis 120 Millionen Euro, um das Commercial Portfolio weiter zu optimieren und das weiterhin positive Marktumfeld für Verkäufe zu nutzen.

09.02.2018