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Die vier goldenen Regeln für eine gelungene Präsentation

Schluss mit Folienmarathon und monotonem Frontalvortrag. Präsentieren kann gelernt sein. Hier gibt es die vier wichtigsten Regeln, damit Ihr Publikum nicht wegnickt.

Dosentelefon
"Hallo, hört mich wer?" Nur wer richtig kommuniziert kommt auch beim Gegenüber an (Bild: Ryan McGuire/ stocksnap.io)

Eine Präsentation zu halten, ist nicht jedermanns Sache. Dabei kann man mit ein paar wenigen Kniffen ganz einfach einen guten Eindruck bei seinen Zuhörern hinterlassen. Denn nichts frustriert mehr, als gut vorbereitet und voller Tatendrang loszulegen - und doch zu merken: Mein Publikum erreiche ich irgendwie nicht.

Körpersprache
Anfangs sind viele Redner nervös und wissen nicht wie sich hinstellen oder was sie mit ihren Armen machen sollen. Lassen Sie sich die Unsicherheit nicht ansehen: fest und aufrecht hinstellen, die Arme nicht verschränken oder in die Taschen stecken. Stattdessen mit ruhigen Gesten die Aussagen unterstreichen. Ganz wichtig ist außerdem der Blickkontakt, wenden Sie sich dem Publikum und nicht der Leinwand zu.

Weniger ist mehr
Beschränken Sie den Text auf den Folien auf möglichst wenige Zeilen, oft reicht auch die Kernaussage, ein provokantes Statement oder eine Abbildung. So wird der Zuhörer nicht von der visuellen Begleitung des Vortrages abgelenkt und muss zuhören, um die Inhalte zu verstehen. Aus demselben Grund sollte auch mit Effekten oder unterschiedlichen Schrifttypen sparsam umgegangen werden.

Timing
Man kann über alles reden - bloß nicht länger als 45 Minuten! Die Aufmerksamkeitsspanne des Publikums sinkt, legen Sie deshalb einen Zeitrahmen fest und halten diesen ein. Falls ein längerer Vortrag nicht zu vermeiden ist, sollten Sie eine Pause einplanen.

Unterhaltung
Studien zufolge bleiben vor allem Anfang und Ende einer Präsentation in Erinnerung. Schon zu Beginn sollten Sie also durch eine Frage, Provokation oder Anekdote die Zuhörer in den Bann ziehen. Auch während des Hauptteils helfen lebhafte Beispiele und eine Spur Humor dabei den Vortrag aufzulockern. So lassen sich übrigens auch eigene Versprecher charmant zum Vorteil nutzen.

Übrigens: Es gibt Erhebungen, wonach das Urteil über einen Vortrag nur zu sieben Prozent dessen Inhalt ausmacht. Viel wichiger sind mit 55 Prozent die Haltungsnote und mit 38 Prozent die Stimme des Vortragenden

06.02.2018