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Dynamischer Aufschwung am französischen Immobilienmarkt

SPONSORED CONTENT – Wie präsentieren sich die unterschiedlichen Immobilienmärkte Frankreichs? Gibt es interessante Standorte neben Paris, und wie entwickelt sich das Land nach der Wahl von Präsident Macron? Eine aktuelle Studie der Deutschen Hypo liefert die Antworten.

Auch Paris zählt für Dr. Christoph Schumacher von der Credit Suisse Asset Management zu den Standorten, an denen Investoren Value-added-Strategien umsetzen können (Foto: Rob Potvin/unsplash)
(Foto: Rob Potvin Unsplash)

Frankreichs Konjunktur hat letztes Jahr deutlich an Dynamik gewonnen. Nachdem Emmanuel Macron zum Präsidenten gewählt worden war, konnte besonders in der zweiten Jahreshälfte 2017 eine Belebung der Wirtschaft verzeichnet werden. So wurde letztes Jahr ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts von 2,0 % registriert, die höchste Zunahme seit 2011. Angesichts der Prognose für 2018 mit einem Plus von 2,1 % befindet sich die Konjunktur weiterhin auf Wachstumskurs (Prognose: NORD/LB Economics). Auch der Tourismus erholte sich nach den Jahren 2015 und 2016, die durch Terroranschläge gekennzeichnet waren.

Tabelle_Ökonomische Eckdaten


„Die wirtschaftliche Belebung Frankreichs verleiht auch dem Immobilienmarkt Rückenwind. So ist im Großraum Paris durch die Beschäftigtenzunahme eine hohe Nachfrage nach Büroimmobilien festzustellen. Der Jahresauftakt für den Büroimmobilienmarkt der Île-de-France war bereits vielversprechend, sodass wir von einem weiteren Anstieg des Flächenumsatzes ausgehen. Das Angebot an Core-Objekten im Central Business District ist mittlerweile so gering, dass vermehrt alternative Lagen in Betracht gezogen werden“, betont Sabine Barthauer, Vorstandsmitglied der Deutschen Hypo. Zudem zähle Paris zu den möglichen Brexit-Profiteuren: Nach einer Reuters-Umfrage vom März stellt die Seine-Metropole vor Frankfurt, Dublin und Luxemburg den beliebtesten alternativen Standort bei Stellenverlagerungen aus London heraus dar. Hier scheint der Macron-Effekt Früchte zu tragen.

Grafik_Transaktionsvolumen auf Frankreichs Büroimmobilienmarkt

Natürlich verspürt auch Frankreichs Einzelhandel aufgrund des Online-Handels einen Veränderungsdruck. Es wird darauf ankommen, auf veränderte Konsumbedürfnisse zu reagieren und attraktive Einkaufserlebnisse zu bieten, heißt es in der Studie. Barthauer erwartet „bei den Einzelhandelsmieten in Top-Lagen eine Seitwärtsbewegung“.

Weiterhin hohe Nachfrage bei Logistik
Der Logistikimmobilienmarkt kann wiederum vom starken Wachstum des
E-Commerce profitieren. Besonders die Region Île-de-France verzeichnet eine hohe Flächennachfrage. Aufgrund des veränderten Konsumentenverhaltens besteht im Bereich Transportwesen und Citylogistik erheblicher Anpassungsbedarf. „Insgesamt dürfte die Nachfrage nach Logistikimmobilien weiterhin hoch bleiben und Druck auf die Spitzenmieten ausüben“, so Barthauer.

Der Hotelimmobilienmarkt erfährt durch die Zunahme der Touristenzahlen
wieder einen Aufschwung. Vor allem in Paris konnten die Performance-Zahlen 2017 deutlich verbessert werden. „Wir gehen für 2018 von einer weiteren positiven Entwicklung auf dem französischen Hotelimmobilienmarkt aus“, kommentiert das Vorstandsmitglied der Deutschen Hypo.

Auch Frankreichs Wohnimmobilienmarkt entwickelt sich äußerst dynamisch. Eine hohe Nachfrage besteht vor allem nach Wohnungen im Zentrum von Paris,
sodass die Mieten dort deutlich über dem landesweiten Durchschnitt liegen. Angesichts der aktuell günstigen Finanzierungsbedingungen ist das Interesse am Immobilienkauf hoch. Auch wenn die Zinsen moderat steigen, dürfte die Nachfrage nach Angaben der Bank weiterhin hoch bleiben.

Chancen in den Regionen
Ferner bringt Europas größtes Infrastrukturprojekt Grand Paris Bewegung in den Immobilienmarkt und bietet vielfältige Investitionschancen. Positive Effekte sind darüber hinaus durch die Olympischen Sommerspiele 2024 zu erwarten. Paris zählt als besonders transparenter und liquider Markt neben Berlin und London zu den gefragtesten Investitionsstandorten Europas. Ebenfalls stellen Frankreichs Regionalmärkte interessante Anlagealternativen dar. Zwar sind in Lyon – ähnlich wie in Paris – die Spitzenrenditen deutlich unter Druck geraten. Allerdings weist z.B. Bordeaux durch die neue kürzere TGV-Verbindung nach Paris erhebliches Wachstumspotenzial auf.

„Insgesamt befindet sich Frankreichs Immobilienmarkt in einem dynamischen
Aufschwung. Unsicherheiten, beispielsweise hinsichtlich Brexit oder der Handelszölle, sind zwar nicht von der Hand zu weisen. Doch wir rechnen damit, dass Frankreich 2018 an das erfolgreiche Immobilienjahr 2017 anschließen wird“, resümiert Barthauer.

Die vollständige Studie steht auf der Website der Deutschen Hypo zum Download bereit: www.deutsche-hypo.de/immobilienfinanzierung


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15.08.2018