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Gamechanger Handelsimmobilie

Die Assetklasse Einzelhandelsimmobilie wird sich in Zukunft weiter wandeln und ihre Erscheinungsformen ausdifferenzieren. Das gilt auch für die Wertfaktoren der Handelsimmobilie.

In UK ist Savills im Centermanagement bereits aktiv – über die neue Kooperation mit ILG nun auch in Deutschland (Foto: Savills)
In UK ist Savills im Centermanagement bereits aktiv – über die neue Kooperation mit ILG nun auch in Deutschland (Foto: Savills)

Auch in 1B-Lagen sei die Dynamik mittlerweile schwächer, auch wenn dort laut IVD noch ein Preiswachstum zu beobachten ist: bei großen Objekten 8,0 Prozent in den Metropolen und 8,4 Prozent in Städten mit mehr als 500.000 Einwohnern (2017: 18,2 Prozent bzw. 16,1 Prozent).

Die Ausnahme von diesem Trend in der Preisdynamik bilden die Ladenmieten im Nebenkern. In beiden Städteklassen waren sowohl in 1A- als auch 1B-Lagen die Mietsteigerungsraten höher als im vergangenen Jahr. In den mittelgroßen und kleinen Städten fand dagegen fast durchweg eine Preiskompression statt. Zu diesem Ergebnis kommt der aktuelle IVD-Gewerbepreisspiegel, der auf IVD-Preisdatensammlungen von etwa 350 Städten und Gemeinden basiert. Die Daten wurden im zweiten und dritten Quartal 2018 erhoben.

Vermietungsumsatz nimmt zu 
Internationale Handelsketten haben hingegen laut JLL dem Vermietungsumsatz einen kräftigen Schub beschert. Erstmals seit 2014 habe der Markt im Vergleich zum Vorjahr wieder zulegen können und mit 480.000 Quadratmetern ein Plus von sieben Prozent erzielt. Acht von zehn deutschen Metropolen legten zu, so dass die Big 10 rund 42 Prozent des gesamten Flächenumsatzes ausmachten. Wiederum ein Drittel der Großflächen gingen an internationale Konzepte.

Die Preisdynamik der Mieten für Einzelhandelsimmobilien hat sich 2018 in fast allen Städteklassen und Segmenten stark abgeschwächt. In den Metropolen und Städten mit mehr als 500.000 Einwohnern stagnierte die Höhe der Ladenmieten großer Objekte (etwa 150 Quadratmetern) im Geschäftskern in 1A-Lagen auf Vorjahresniveau. Laut einer Erhebung des IVD Bundesverbandes hatte das Mietpreiswachstum im Vorjahreszeitraum noch bei 6,1 (Metropolen) beziehungsweise 7,9 Prozent (Städte mit mehr als 500.000 Einwohnern) gelegen.

Auch in 1B-Lagen sei die Dynamik mittlerweile schwächer, auch wenn dort laut IVD noch ein Preiswachstum zu beobachten ist: bei großen Objekten 8,0 Prozent in den Metropolen und 8,4 Prozent in Städten mit mehr als 500.000 Einwohnern (2017: 18,2 Prozent bzw. 16,1 Prozent).

Die Ausnahme von diesem Trend in der Preisdynamik bilden die Ladenmieten im Nebenkern. In beiden Städteklassen waren sowohl in 1A- als auch 1B-Lagen die Mietsteigerungsraten höher als im vergangenen Jahr. In den mittelgroßen und kleinen Städten fand dagegen fast durchweg eine Preiskompression statt. Zu diesem Ergebnis kommt der aktuelle IVD-Gewerbepreisspiegel, der auf IVD-Preisdatensammlungen von etwa 350 Städten und Gemeinden basiert. Die Daten wurden im zweiten und dritten Quartal 2018 erhoben.

Vermietungsumsatz nimmt zu 
Internationale Handelsketten haben hingegen laut JLL dem Vermietungsumsatz einen kräftigen Schub beschert. Erstmals seit 2014 habe der Markt im Vergleich zum Vorjahr wieder zulegen können und mit 480.000 Quadratmetern ein Plus von sieben Prozent erzielt. Acht von zehn deutschen Metropolen legten zu, so dass die Big 10 rund 42 Prozent des gesamten Flächenumsatzes ausmachten. Wiederum ein Drittel der Großflächen gingen an internationale Konzepte.

27.09.2019