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Hof: List und Verdion bauen Dachser-Logistikhalle

Das Objekt entsteht auf einem 42.600 Quadratmeter umfassenden Grundstück an der Hermann-und-Bertl-Müller-Straße, direkt unterhalb eines bereits bestehenden Logistikzentrums von Dachser.

Die List Gruppe und der Projektentwickler Verdion verantworten gemeinsam die Erstellung einer Logistikimmobilie in Hof. Die 21.550 Quadratmeter große Immobilie, die aus drei Hallen sowie einem dreistöckigen Bürogebäude besteht, wird für das Logistikunternehmen Dachser SE entwickelt. Dabei nimmt List Develop Commercial die Rolle des Bauherrn ein, Verdion zeichnet als Projektentwickler verantwortlich und List Bau Nordhorn errichtet die neue Logistikimmobilie schlüsselfertig.

Das Objekt entsteht auf einem 42.600 Quadratmeter umfassenden Grundstück an der Hermann-und-Bertl-Müller-Straße, direkt unterhalb eines bereits bestehenden rund 25.000 Quadratmeter großen Logistikzentrums von Dachser. Mit der Anmietung baut das Unternehmen die Präsenz am Standort aus, und wird nach der Erweiterung rund 500 Mitarbeiter am Standort beschäftigen. Dachser bedient von Hof aus mittelständische Kunden aus der Bau- und Gartenmarktbranche sowie aus dem Industriegüter- und Lebensmittelbereich. Nach geplanter Fertigstellung im Herbst 2020 wird das neue Gebäude Platz für rund 39.000 Paletten bieten.

Energieeffizienz durch Dachtragwerk aus Holz
Die Bauarbeiten haben vor Kurzem begonnen. Die Teilbaugenehmigung für die Erdarbeiten wurde Ende des vergangenen Jahres erteilt. Ein besonderes Augenmerk galt hierbei Aspekten der Nachhaltigkeit. Dabei spielt unter anderem der Baustoff Holz eine bedeutende Rolle. Er wird für das Dachtragwerk des Bauvorhabens in Hof genutzt: „Holz hat eine viel bessere CO2-Bilanz als Beton. Jeder Kubikmeter Brettschichtholz bindet etwa eine Tonne CO2 und entzieht diese der Atmosphäre. In Hof wird das Dachtragwerk 1198 Tonnen CO2 binden. Das ist so viel, wie ungefähr 108 Deutsche in einem Jahr verbrauchen“, erläutert Andreas Brockhaus, Geschäftsführer von LIST Bau Nordhorn. Das Holz, das für die Arbeiten genutzt wird, kommt zudem aus nachhaltigem Anbau in deutschen Wäldern.

20.01.2020