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Immobilienmarkt Spanien im Wachstumsmodus

SPONSORED CONTENT- Eine aktuelle Studie der Deutschen Hypo zeigt, wie sich die Immobilienmärkte und einzelnen Assetklassen der viertgrößten Volkswirtschaft im Euroraum entwickeln, und welche Unsicherheiten weiterhin auf der iberischen Halbinsel bestehen.

Die spanische Wirtschaft hat seit Ende der Krisenjahre einen deutlichen Aufschwung vollzogen (Bild: Espana-Elke/pixelio.de)
Die spanische Wirtschaft hat seit Ende der Krisenjahre einen deutlichen Aufschwung vollzogen (Bild: Espana-Elke/pixelio.de)

Trotz einer immer noch hohen Staatsverschuldung und Arbeitslosigkeit bietet Spanien stabile wirtschaftliche Wachstumsperspektiven. So konnte das Land im letzten Jahr ein stattliches Wirtschaftswachstum von 3,1 Prozent verzeichnen. Die Fundamentalprognosen für die spanische Wirtschaft bleiben auch für 2018 und 2019 auf überdurchschnittlichem Niveau.* Spaniens Wirtschaft profitiert neben einer starken Binnennachfrage, insbesondere getrieben durch den privaten Konsum, auch von einem dynamischen Außenhandel. Zudem ist die positive Entwicklung der Touristennachfrage ein wichtiger Wirtschaftstreiber.

Ökonomische Eckdaten Spanien

Sabine Barthauer, Mitglied des Vorstands der Deutschen Hypo, betont: „Das Marktumfeld für Investitionen in Gewerbeimmobilien ist sehr transparent und durch internationale Marktteilnehmer geprägt. Die Attraktivität Spaniens, insbesondere der Metropolen Madrid und Barcelona, zeigt sich in einer hohen Nachfrage nach erstklassigen Gewerbeimmobilien. Das Flächenangebot in Madrid und Barcelona verknappt sich zunehmend, was zu einem Anstieg der Spitzenmieten führt. Ein weiterer Anstieg des Flächenumsatzes ist zu erwarten. Der politische Konflikt rund um die Unabhängigkeitsbestrebungen Kataloniens sorgte Ende 2017 für erhebliche Unsicherheit, allerdings sind wesentliche negative Auswirkungen für den Immobilienmarkt bislang ausgeblieben.“

Ausblick makroökonomischer Rahmenbedingungen Spanien

Der Einzelhandel in Madrid und Barcelona erfuhr durch die positive Entwicklung der Binnenkonjunktur eine deutliche Belebung. Die Nachfrage entwickelte sich äußerst dynamisch. „Wir gehen daher davon aus, dass in den Top-Lagen dieser beiden Städte die Mieten weiter steigen“, so Barthauer. Ebenso ist der Hotelimmobilienmarkt angesichts der Rekord-Touristenzahlen auf Wachstumskurs. Die Performance der Hotelmärkte in Madrid und Barcelona hat sich in den letzten Jahren stetig verbessert. „Dieser Trend dürfte sich weiter fortsetzen. Madrid bekommt vor allem die Zunahme der Geschäftsreisetätigkeit durch die wirtschaftliche Erholung positiv zu spüren. Barcelona ist und bleibt ein Touristenmagnet, wenngleich die politischen Unruhen zum Ende des Jahres zu einem leichten Rückgang der ausländischen Besucher führten“, erläutert Barthauer. Der Logistikimmobilienmarkt in Barcelona und Madrid bietet ebenfalls weitere Wachstumsperspektiven. Die Nachfrage nimmt stetig zu, so dass auch hier eine Knappheit an erstklassigen Lagen im Zentrum herrscht. Ein wesentlicher Treiber ist der Online-Handel, der den Bedarf an großflächigen Lagerhallen erhöht, heißt es in der Studie der Deutschen Hypo.


Entwicklung des Flächenumsatzes Spanien

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die spanische Wirtschaft seit Ende der Krisenjahre einen deutlichen Aufschwung vollzogen hat, so dass sich das Land wieder zu einem attraktiven Immobilienmarkt entwickelt hat. Die Wirtschaft wächst, die Arbeitslosigkeit geht kontinuierlich zurück. Die konjunkturelle Dynamik dürfte sich fortsetzen, wenngleich politische Unsicherheiten eine Belastung darstellen. So steht die neue Minderheitsregierung vor enormen Herausforderungen, da der Reformbedarf nach wie vor hoch ist. Zudem haben sich zwar die Konflikte um die Separatismus-Bestrebungen Kataloniens beruhigt, sind aber nicht gelöst. „Insgesamt gehen wir davon aus, dass die positiven Konjunkturaussichten Spaniens weiter für Rückenwind sorgen, so dass auf dem Immobilienmarkt die Zeichen auf Wachstum stehen“, erklärt Barthauer abschließend.

*NORD/LB Economics

15.10.2018