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Umfrage: 90 Prozent der Investoren halten an Transaktionen fest

Die meisten Investoren halten trotz der sich weiterhin ausbreitenden Corona-Pandemie an ihren aktuellen Transaktionen fest. Das ergab eine ad-hoc-Umfrage von Engel & Völkers Investment Consulting unter 100 Marktteilnehmern im Zeitraum vom 23. bis 26. März 2020.

Danach gaben 47 Prozent der Befragten an, an ihren aktuellen Transaktionen festzuhalten, weitere 43 Prozent erklärten, aktuelle Transaktionen zu pausieren. 10 Prozent der Befragten haben ihre laufenden Transaktionen abgebrochen. Hauptgründe für eine Pausierung oder einen Abbruch liegen in Problemen bei der Preisfindung (43 Prozent) und der Finanzierung (33 Prozent).

Auch bei den Miethöhen zeigen sich die Befragten noch entspannt: Die Hälfte der Befragten schätzt die Mietsituation weiter als stabil ein.

Weitere Ergebnisse:

  • Rund 60 Prozent der Befragten wurden bereits mit Anfragen bezüglich Mietstundungen bzw. Mietreduktion konfrontiert. Bei den einzelhandelsorientierten Investoren waren es gar 80 Prozent.
  • Der Großteil der Befragten geht davon aus, dass die Vervielfältiger gleich bleiben oder nur leicht fallen (87 Prozent).
  • 7 Prozent der Befragten gehen sogar von einem Anstieg der Vervielfältiger aus – Immobilien gelten in Zeiten fallender Aktienmärkte nach wie vor als sicherer Hafen.

Laut Engel & Völkers Investment Consulting zeigen sich starke Schwankungen zwischen den einzelnen Segmenten. Noch seien die befragten Investoren verhalten optimistisch und geduldig – das könne sich aber bei anhaltender Kontaktsperre schnell ändern.

27.03.2020